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Druckleitungs-Magnetabscheider

Flüssig/pastös · Edelstahl 316 · CIP

Druckleitungs-Magnetabscheider — Druckleitungs-Magnetabscheider
MENSINK Magnetics — Niederlande

Flüssig/pastös · Edelstahl 316 · CIP

  • ✓ Geschlossene Leitung für flüssige und pastöse Produkte
  • ✓ Edelstahl 316, polierte Oberfläche
  • ✓ CIP-fähig – hohe Hygiene
  • ✓ Hohe Druck- und Temperaturbeständigkeit

Druckleitungs-Magnetabscheider

Druckleitungsabscheider erfassen metallische Verunreinigungen in Prozessen, in denen flüssige und pastöse Produkte in geschlossenen Rohrleitungen gefördert werden. Der grundlegende Unterschied zu Freifallabscheidern: Das Produkt bewegt sich durch Pumpendruck und nicht durch Schwerkraft. Deshalb muss das Magnetgehäuse so ausgelegt sein, dass es dem Leitungsdruck standhält und dicht bleibt.

Die Magnetstäbe sitzen in einem glatten, polierten Rohrgehäuse aus Edelstahl 316. Die polierte Oberfläche ist nicht nur für die Hygiene wichtig, sondern auch für einen geringen Strömungswiderstand: Auf einer rauen Oberfläche beginnen sich viskose Produkte abzulagern und verengen die Leitung mit der Zeit.

Wo wird er eingesetzt

Saucen, Schokolade, Öle, Konfitüren, Beschichtungsmischungen, pharmazeutische Suspensionen und chemische Schlämme sind die häufigsten Anwendungen. Gemeinsam ist ihnen, dass sie viskos sind und ohne Öffnen der Leitung gereinigt werden sollen.

Was CIP-Tauglichkeit bedeutet

CIP (Cleaning in Place) bezeichnet die Möglichkeit, die Leitung zu reinigen, indem eine Reinigungslösung umgewälzt wird, ohne sie zu zerlegen. In Lebensmittel- und Pharmabetrieben ist das Standard, weil es den Produktionsstillstand verkürzt. Ein CIP-tauglicher Abscheider hat ein Gehäuse ohne Toträume, und seine Dichtelemente sind gegen die Reinigungschemikalien beständig.

Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten

  • Leitungsdurchmesser und Durchsatz – der Abscheider darf die Leitung nicht verengen, der Druckverlust ist zu berücksichtigen
  • Betriebsdruck und -temperatur – sie bestimmen die Wahl von Gehäuse und Dichtung
  • Produktviskosität – bei dickflüssigen Produkten wird der Stababstand groß gehalten, sonst blockiert der Strom
  • Reinigungsverfahren – CIP oder manuelles Zerlegen; beides erfordert unterschiedliche Gehäusekonstruktionen
  • Magnetstärke – Neodym für feinen Eisenstaub, für grobe Teile kann Ferrit genügen

Außerhalb von Flüssigkeitsleitungen kommen für Schüttgutströme Freifall-Magnetabscheider und für Ströme auf dem Band Förderband-Magnetabscheider zum Einsatz. Woher metallische Verunreinigungen in die Produktionslinie gelangen, behandelt ausführlich der Leitfaden zur Metallabscheidung.

Inbetriebnahme und Wartung

Nach dem Einbau sollte der Druckverlust der Leitung gemessen und geprüft werden, ob die Pumpe den zusätzlichen Widerstand bewältigt. Das Reinigungsintervall wird in den ersten Wochen durch tägliche Kontrollen festgelegt. Bei Leitungen mit CIP gehört die Beständigkeit der Dichtungen gegen die Reinigungschemikalien zu den Punkten der jährlichen Wartung.

Einbaulage

Der Abscheider sollte in dem Leitungsabschnitt sitzen, in dem das Produkt am gleichmäßigsten strömt. Eine Position zu nahe am Pumpenausgang senkt wegen der Turbulenzen die Abscheiderate; direkt hinter einem Bogen ist er ebenso ungünstig. Wird die Position vor dem Einbau anhand des Leitungsschemas festgelegt, entfällt ein späteres Umsetzen.